Glutenfreie Mehle sind praktische Alternativen zu Weizenmehl, die aus verschiedenen Getreiden, Hülsenfrüchten und Früchten gewonnen werden und Ihnen erlauben, in der Küche neue Texturen und Geschmäcker auszuprobieren. In der Kollektion Glutenfreie Mehle und Getreide von WeNatur warten rohes Kichererbsenmehl, rohes Buchweizenmehl, Reismehl, Johannisbrotmehl und Kokosmehl in 1000-g-Packungen auf Sie. In diesem Ratgeber erfahren Sie die Eigenschaften jedes Mehls, worauf Sie auf dem Etikett achten sollten, Ideen von Brot bis Crêpes und die richtige Lagerung.
Gluten ist eine Proteingruppe, die in Getreiden wie Weizen, Gerste und Roggen vorkommt und dem Teig Elastizität verleiht. Für alle, die eine glutenfreie Küche bevorzugen oder einfach mehr Abwechslung in ihre Rezepte bringen möchten, ist die Wahl des richtigen Mehls wichtig. Jedes Mehl hat ein eigenes Aroma, eine eigene Farbe und ein eigenes Wasseraufnahmevermögen; wenn Sie diese Unterschiede kennen, erzielen Sie mit Ihren Rezepten deutlich bessere Ergebnisse.
Was sind glutenfreie Mehle?
Glutenfreie Mehle werden durch das Mahlen von Rohstoffen gewonnen, die von Natur aus kein Gluten enthalten. Diese Rohstoffe können ein Getreide wie Reis, eine Hülsenfrucht wie die Kichererbse, ein getreideähnliches Korn wie Buchweizen oder Früchte wie Johannisbrot und Kokosnuss sein. Jedes Mehl der WeNatur-Kollektion wird aus einem einzigen Rohstoff hergestellt; auf den Etiketten ist angegeben, dass sie zu 100 Prozent aus dem jeweiligen Rohstoff bestehen und keine Zusatz- oder Konservierungsstoffe enthalten.
Für alle, die an Weizenmehl gewöhnt sind, liegt der wichtigste Unterschied im Verhalten des Teigs. Ohne Gluten ist der Teig weniger dehnbar und zerfällt leichter. Deshalb werden glutenfreie Mehle meist miteinander gemischt oder zusammen mit bindenden Zutaten wie Ei, Joghurt oder geriebenem Gemüse verwendet. Außerdem nimmt jedes Mehl unterschiedlich viel Wasser auf; die Flüssigkeitsmenge in Rezepten sollten Sie daher an das verwendete Mehl anpassen.
Glutenfreie Mehle bei WeNatur
Alle Produkte der Kollektion stammen von der Marke WeNatur und werden in 1000-g-Packungen angeboten. Zutatenliste, Allergeninformationen und Verwendungsempfehlung jedes Produkts finden Sie auf der Produktseite und auf dem Etikett.
Neutral und vielseitig: Reismehl
WeNatur Glutenfreies Reismehl wird aus gemahlenem Reis gewonnen und besteht zu 100 Prozent aus Reis. Dank seines neutralen Aromas und seiner feinen Struktur lässt es sich sowohl für süße als auch für herzhafte Rezepte verwenden. Auf dem Etikett ist angegeben, dass es für die vegane und vegetarische Ernährung geeignet ist. Die Verwendungsmöglichkeiten reichen von Milchdesserts bis zu Backteigen zum Frittieren.
Mehle aus Hülsenfrüchten und Körnern: Kichererbse und Buchweizen
- WeNatur Glutenfreies rohes Kichererbsenmehl: wird durch das Mahlen sorgfältig ausgewählter Kichererbsen gewonnen und besteht zu 100 Prozent aus Kichererbsen. Mit seinem eigenen Aroma eignet es sich für süße und herzhafte Rezepte.
- WeNatur Glutenfreies rohes Buchweizenmehl: wird aus sorgfältig ausgewählten Buchweizenkörnern ohne Wärmebehandlung gemahlen. Sein eigenes, leicht erdiges Aroma kommt besonders in Crêpes und Broten zur Geltung.
Fruchtmehle: Johannisbrot und Kokos
- WeNatur Glutenfreies Johannisbrotmehl: wird aus der gemahlenen Johannisbrotfrucht gewonnen und besteht zu 100 Prozent aus Johannisbrot. Dank seines natürlich süßen Aromas kann es in Rezepten als Mehl- oder Kakaoalternative verwendet werden.
- WeNatur Glutenfreies Kokosmehl: wird durch das Mahlen von getrocknetem Kokosnussfleisch gewonnen und besteht zu 100 Prozent aus Kokosnuss. Mit seinem eigenen Aroma und seiner Struktur eignet es sich für süße und herzhafte Rezepte.
Glutenfreie Mehle auswählen: Worauf Sie auf dem Etikett achten sollten
Die Wahl des richtigen Mehls ist wichtig, damit das Rezept gelingt und das Produkt Ihren Erwartungen entspricht. Bei der Auswahl zwischen glutenfreien Mehlen empfehlen wir Ihnen, folgende Punkte zu prüfen:
- Zutatenliste: Wenn Sie ein Mehl aus nur einem Rohstoff suchen, sollte die Liste nur eine Zutat enthalten, zum Beispiel „100 Prozent Kichererbsen“.
- Allergeninformationen: Wer auf Gluten verzichten muss, sollte den Allergenbereich und Hinweise wie „kann Spuren enthalten“ auf dem Etikett unbedingt lesen.
- Roh oder wärmebehandelt: Die Angabe „roh“ wie beim Buchweizenmehl zeigt, dass der Rohstoff ungeröstet gemahlen wurde. Rohe Mehle sollten nur gegart verzehrt werden.
- Packungsgröße: 1000-g-Packungen sind eine praktische Wahl für alle, die regelmäßig backen und kochen.
- Mindesthaltbarkeitsdatum und Lagerbedingungen: Mehle sind empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Gerüchen; lesen Sie die Lagerhinweise.
Küchenideen mit glutenfreien Mehlen
Glutenfreie Mehle lassen sich pur oder als Mischung in vielen Rezepten verwenden. Für den Einstieg können Sie folgende Ideen ausprobieren:
- Brot und Fladenbrot: Wenn Sie Reismehl mit Buchweizenmehl mischen, erhalten Sie eine ausgewogenere Textur. Damit der Teig nicht zerfällt, fügen Sie Bindemittel wie Joghurt oder Ei hinzu.
- Crêpes und Gözleme: Buchweizenmehl ist eine klassische Wahl für dünne Crêpes. Kichererbsenmehl eignet sich, mit Wasser angerührt, für herzhafte Crêpes und omelettähnliche Rezepte.
- Kuchen und Kekse: Statt Kakao verwendet, verleiht Johannisbrotmehl Ihrem Kuchen eine dunkle Farbe und ein natürlich süßes Aroma. Kokosmehl gibt Keksen einen leichten, eigenen Geschmack.
- Frittieren und Panieren: Reismehl sorgt beim Panieren von Gemüse oder Hähnchen für ein feines, knuspriges Ergebnis.
- Suppen und Soßen: Reis- oder Kichererbsenmehl kann in kleinen Mengen zum Andicken von Suppen und Soßen verwendet werden.
Ein praktischer Tipp: Kokosmehl nimmt sehr viel Flüssigkeit auf. Statt es eins zu eins anstelle von Weizenmehl zu verwenden, beginnen Sie mit kleinen Mengen und erhöhen Sie die Flüssigkeit schrittweise. Desserts mit Johannisbrotmehl können Sie zudem mit Melasse (Pekmez) aus derselben Kategorie süßen und ihnen so eine traditionelle Note geben.
Hinweise zur Aufbewahrung
Mehle nehmen Feuchtigkeit und Gerüche aus der Umgebung leicht auf. Füllen Sie das Mehl nach dem Öffnen der Packung in einen luftdichten Behälter mit Deckel und lagern Sie es an einem kühlen, trockenen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Stellen Sie es nicht neben stark riechende Produkte wie Gewürze. Beachten Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Lagerbedingungen auf dem Etikett. Ein Tipp für alle, die auf Gluten verzichten müssen: Separate Messbecher und Löffel für glutenfreie Mehle helfen zu vermeiden, dass sie mit Weizenmehl in Kontakt kommen.
Häufige Fragen zu glutenfreien Mehlen
Können glutenfreie Mehle Weizenmehl eins zu eins ersetzen?
Nicht immer. Jedes Mehl hat ein anderes Wasseraufnahmevermögen und eine andere Teigstruktur. Reismehl kommt in vielen Rezepten dem Ergebnis mit Weizenmehl am nächsten, während Kokosmehl deutlich mehr Flüssigkeit aufnimmt. Wir empfehlen, die Mehle je nach Rezept zu mischen und die Flüssigkeitsmenge anzupassen.
Kann man rohes Kichererbsen- und Buchweizenmehl roh verzehren?
Nein. Die Angabe „roh“ bedeutet, dass der Rohstoff ungeröstet gemahlen wurde. Diese Mehle sollten gegart verwendet werden, also in Backwaren, Crêpes oder Suppen.
Welches Mehl eignet sich besser für süße Rezepte?
Wegen ihres natürlich süßen Aromas stechen Johannisbrotmehl und Kokosmehl bei süßen Rezepten hervor. Reismehl kann mit seinem neutralen Geschmack sowohl für süße als auch für herzhafte Rezepte verwendet werden.
Wann kommt meine Bestellung an?
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Fazit
Von Kichererbse über Buchweizen und Reis bis zu Johannisbrot und Kokos bringt jedes Mehl einen eigenen Charakter in Ihre Küche. Wenn Sie das Etikett aufmerksam lesen, die Flüssigkeitsmenge an das Mehl anpassen und das Mehl richtig lagern, gelingen Ihnen mit glutenfreien Mehlen erfolgreiche Rezepte. Alle Sorten finden Sie in der Kollektion Glutenfreie Mehle und Getreide, weitere traditionelle Produkte auf unserer Seite Traditionelle Lebensmittel. Bei Fragen erreichen Sie uns über unsere Kontaktseite.
Quelle: Wikipedia – Gluten